Jugend, romantische Liebe und das gute Leben

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In diesem Text werde ich zwei Thesen entfalten: Erstens, dass romantische Liebe Teil einer guten Jugend ist. Liebe als Teil einer guten Jugend hat mehrere Bestandteile: Jugendliche sollten romantische Liebe erleben können, wenn sie es wollen. Sie sollten das Wissen und die Fähigkeiten erlangen, romantische Liebe zu verstehen und adäquat mit den positiven Potentialen und auch den Risiken umgehen zu können. Jugendliche sollten lernen, die möglichen Enttäuschungen, die mit romantischer Liebe verbunden sein können, adäquat zu verarbeiten und darin gegebenenfalls Unterstützung erfahren. Jugendliche sollten darin befähigt werden, die sozialen und kulturellen Normen und Praktiken, die die Vorstellungen romantischer Liebe prägen, zu reflektieren und zu hinterfragen. Zweitens ist zu klären, welche moralischen Rechte und Pflichten die Eltern und staatliche Institutionen haben. Ich plädiere dafür, diese so zu verstehen, dass sie Jugendliche in der Erlangung und adäquaten Auslebung romantischer Liebe unterstützen und ihnen bei der Entwicklung dieser Fähigkeiten die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen sollten.

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Schweiger, G. (2021). Jugend, romantische Liebe und das gute Leben. Zeitschrift Für Ethik Und Moralphilosophie, 4(1), 41–66. https://doi.org/10.1007/s42048-021-00100-z

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