Abstract
Der Artikel stellt eine US-amerikanische und eine deutsche Perspektive Gl~r Norma- tivität in der Theorie der internationalen Beziehungen (IB) vor und hinterfragt beide kritisch im Hinblick au/ihre Verortung zu der Frage nach demokratischem Regieren im globalen Raum. Dazu wird die theoretische Triangulation eingejiihrt, die nicht unterschiedliche methodische Vorgehensweisen, sondern unterschiedliche theoreti- sche Ansätze zusammenJührt. Dazu werden Global Governance, Weltgesellschaft- lichkeit und globaler Konstitutionalismus als heuristische Ansätze, deren Entwick- lung reale Veränderungen in den inter-nationalen Beziehungen reflektieren, in Bezug gesetzt. Der Beitrag entfaltet dieses Argument in drei weiteren Abschnitten: Abschnitt zwei stellt die theoretische Triangulation vor. Der dritte Abschnitt .Ji-agt nach der Substanz der normativen Wende, die durch die beiden eingangs vorgestellten Per- spektiven strategisch eingefordert wird. Abschnitt vier übelprüjt den konkreten Beitrag methodologischer Innovationen in der Normenforschung der JB und ihre RelevanzJür die systematische Adressierung von Normativität in den JB.
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Wiener, A. (2010). Zur normativen Wende in den IB: Triangulation of a Different Kind. Zeitschrift Für Internationale Beziehungen, 17(2), 335–354. https://doi.org/10.5771/0946-7165-2010-2-335
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