Abstract
Zusammenfassung: Die psychologische Resilienz gegenüber Stressoren ist ein in der Forschung viel bedachtes Thema, dem sich verschiedene Fachgebiete der Psychologie widmen. Verschiedene Konzeptionen beziehen sich auf unterschiedliche Merkmale, die Resilienz beschreiben können. Dies führt zu einer Vielzahl an Definitionen, welche alle unter dem Schlagwort ‚Resilienz‘ zusammenfinden. In dem vorliegenden Positionspapier stellen wir drei verschiedene Paradigmen dar – Resilienz als eine Kapazität, als Outcome und als Prozess. Traditionell liegt der Fokus der Forschung zu Resilienz auf der Resilienzkapazität. Wir zeigen zusätzlich aktuelle Ansätze auf, wie Resilienz als Outcome und Prozess untersucht werden kann. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ansätze werden diskutiert. Wir postulieren, dass ein tiefgreifendes Verständnis für Resilienz nur durch das Zusammenführen und Berücksichtigen der drei Perspektiven möglich ist und stellen Beispiele, in denen dies umgesetzt wurde sowie ein integratives Rahmenmodell dar. Schließlich gehen wir auf aktuell offene Fragen oder selten berücksichtigte Aspekte der Resilienzforschung ein.
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Arnold, M., Schilbach, M., & Rigotti, T. (2023). Paradigmen der psychologischen Resilienzforschung. Psychologische Rundschau, 74(3), 154–165. https://doi.org/10.1026/0033-3042/a000627
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