Wem Medienschönheiten schaden

  • Schemer C
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Abstract

Zusammenfassung. Das vorliegende Experiment untersucht den Einfluss attraktiver Werbemodels auf die Zufriedenheit von Rezipientinnen mit ihrem Aussehen auf Basis der Theorie sozialer Vergleichsprozesse. 94 Versuchspersonen (Durchschnittsalter = 21.8, SD = 3.62) sahen entweder Fotos mit attraktiven (Aufwärtsvergleich) oder unattraktiven Medienakteuren (Abwärtsvergleich). Neben der Vergleichsrichtung wurde die Moderationsfunktion des Selbstwertgefühls untersucht. Dabei zeigt sich, dass Frauen mit geringem Selbstwertgefühl am ehesten anfällig für soziale Aufwärtsvergleiche mit attraktiven Medienakteuren sind und danach am unzufriedensten mit ihrem Aussehen sind. Bei sozialen Vergleichen mit weniger attraktiven Medienakteuren sind Frauen mit hohem und niedrigem Selbstwertgefühl zwar gleichermaßen zufrieden. Dieses Zufriedenheitsniveau entsteht jedoch durch unterschiedliche Prozesse.

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Schemer, C. (2007). Wem Medienschönheiten schaden. Zeitschrift Für Medienpsychologie, 19(2), 58–67. https://doi.org/10.1026/1617-6383.19.2.58

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