Abstract
Unter Ökonom:innen ist es inzwischen schon fast eine Binsenweisheit, dass ein robuster CO 2 -Preis ein „zentrales Instrument“ in der Bekämpfung des Klimawandels sein sollte. Gleichzeitig sind CO 2 -Preise politisch oft unbeliebt, selbst, wenn gleichzeitig die Bevölkerung eigentlich von der Notwendigkeit des Klimaschutzes überzeugt ist. Eine zentrale Kritik an hohen CO 2 -Preisen ist dabei oft, dass diese „unsozial“ seien, weil sie ärmere Haushalte stärker belasten als reichere Haushalte und damit die bestehende Ungleichheit bei Einkommen, Lebensstandards und letztlich Lebenschancen verschärfen. This article considers the conditions under which a carbon tax or other CO 2 emissions pricing mechanisms can be seen as “socially balanced” and the appropriate economic policy instruments to achieve this goal. A broad set of instruments should be used that not only address relative price changes in the consumption basket but also potential job losses in the transition towards a carbon-neutral economy.
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Dullien, S., & Stein, U. (2022). Sozialverträgliche CO2-Preise. Wirtschaftsdienst, 102(S1), 47–52. https://doi.org/10.1007/s10273-022-3173-9
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