Abstract
In diesem Kapitel wird das menschliche Gedächtnis aus der Perspektive des sogenannten Informationsverarbeitungsansatzes betrachtet. Diese Sichtweise definiert geistige (kognitive) Prozesse in erster Linie als spezielle Form der Transformation (Verarbeitung) von Informationen. Unter dem Begriff Gedächtnis bezeichnet dieser Ansatz die Fähigkeit eines Organismus, Informationen aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Diese Prozesse vollziehen sich, so wird angenommen, in einem Gedächtnissystem, welches aus Speichern besteht (Zimbardo & Gerrig, 1999, S. 234). Gegenwärtig werden in der Psychologie zwei Gedächtnismodelle unterschieden, das Mehr-Speicher-Modell und das Ein-Speicher- Modell, die aus verschiedenen Perspektiven die Informationsverarbeitung zu beleuchten versuchen.
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Raab, G., Unger, A., & Unger, F. (2010). Theorien zur Informationsverarbeitung. In Marktpsychologie (pp. 107–119). Gabler. https://doi.org/10.1007/978-3-8349-6314-7_8
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