Abstract
Eine pragmatische Generation behauptet sich – diese Quintessenz zieht ein großer Energiekonzern dieser Tage in seinem neuesten, über 400 Seiten starken Werk und dabei geht es nicht um Öl: Die 16. Shell-Jugendstudie liegt vor. Acht Autorinnen und Autoren und 2.604 Jugendliche zwischen 15 und 25 haben sich beteiligt, damit Jugend 2010 erscheinen konnte. Darin wird ein aktuelles und umfassendes Portrait der Lebenssituation der jungen Generation gezeichnet. So stellt die Studie etwa fest, dass Familie und familiäre Werte jungen Menschen nach der Wirtschaftskrise wieder wichtiger geworden sind, dass Mädchen mittlerweile unübersehbar die Bildungsgewinnerinnen sind und dass Jugendliche heute „politikverdrossen, aber trotzdem aufmerksam und engagiert“ sind. In Bezug auf Mediennutzung bestätigt die Studie Bekanntes: 96 Prozent aller Jugendlichen verfügen über einen Internetzugang, sie nutzen es zeitlich viel mehr als früher und gehen vor allem auf soziale Netzwerke zu. Anhand ihrer Nutzung lassen sie sich außerdem in „Gamer“, „Funktions-User“, „Multi-User“ und „Digitale Netzwerker“ einteilen. www.shell.de
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Merz, R. (2010). 16. Shell Jugendstudie. Merz | Medien + Erziehung, 54(5), 2. https://doi.org/10.21240/merz/2010.5.2
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