Das Wiener parodontologische Behandlungskonzept , Teil I . Epidemiologie - Diagnostik - Behandlungsplan - Basistherapie

  • Bruckmann C
  • Matejka M
  • Durstberger G
  • 4

    Readers

    Mendeley users who have this article in their library.
  • N/A

    Citations

    Citations of this article.

Abstract

Aus heutiger Sichtweise ist Parodontitis ein multifaktorielles Ge- schehen, bei dem neben pathogenen Mikroorganismen verschie- dene Faktoren wie genetische Prädisposition, inflammatorische Immunantwort und persönliche Verhaltensmuster (Rauchen, Stress, Mundhygienegewohnheiten) die Anfälligkeit des Wirts be- einflussen. Parodontitis hat eine ungefähre Prävalenz von 30% und ist in der zweiten Lebenshälfte die häufigste Ursache für Zahnverlust. Ziel der Parodontitistherapie ist, jene Risikofaktoren, die das Entstehen oder Wiederaufflammen einer Parodontitis be- günstigen, zu kontrollieren oder minimieren. Ein weites Spektrum an Therapiemöglichkeiten ist bekannt, die Effizienz der einzelnen parodontalen Behandlungsverfahren ist durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen, und es hat sich eine allgemeingültige Therapiestrategie in der Parodontologie eta- bliert. Das therapeutische Vorgehen muss jedoch einerseits an das Behandlungsumfeld (Ordination, Spezialist, Klinik), andererseits an jeden einzelnen Patienten individuell angepasst werden. Im Rahmen des Wiener parodontologischen Behandlungs- konzeptes werden diagnostische Maßnahmen und die neue Klas- sifikation der Parodontalerkrankungen vorgestellt, sowie die Möglichkeiten und Grenzen der konservativen und chirurgischen Parodontalbehandlung aufgezeigt und die Wichtigkeit einer paro- dontalen Langzeitbetreuung dargelegt

Get free article suggestions today

Mendeley saves you time finding and organizing research

Sign up here
Already have an account ?Sign in

Find this document

There are no full text links

Authors

  • C Bruckmann

  • M Matejka

  • G. Durstberger

Cite this document

Choose a citation style from the tabs below

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free