SocialNetworkingMirror ™ Einsatz halböffentlicher Touchscreens als ubiquitäre Benutzerschnittstellen für Social Networking Services

  • Ott F
  • Richter A
  • Koch M
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Abstract

Innerhalb der vergangenen Jahre sind im Umfeld von Social Software zwei unabhangige Entwicklungen zu beobachten, auf die sich die folgende Darstellung stutzt: Erstens erfreuen sich internetbasierte Social Networking Services (SNS), wie beispielsweise Facebook oder XING, steigenden Zuspruchs und ziehen vermehrt das Interesse vieler Unternehmen auf sich. Vor allem gro e Organisationen uberlegen, wie sie das Wissens- und Innovationsmanagement ihrer Mitarbeiter durch den Einsatz von SNS im Intranet besser unterstutzen konnen (z.B. DiMicco et al. 2008, Richter und Koch 2009). Zweitens sind viele Unternehmen durch stetig sinkende Preise von LCD- Hardware inzwischen im Besitz gro er, z.T. interaktiver Wandbildschirme, die an verschiedenen (halb-)offentlichen Orten, wie Empfangshallen, Kaffee-Ecken oder Konferenzraumen innerhalb des Unternehmens prinzipiell zur Verfugung stehen (vgl. Behrendt und Erdmann 2003). Meist sind diese Gerate allerdings entweder nicht eingeschaltet oder zeigen zumindest keine Inhalte, die zur Produktivitatssteigerung der Mitarbeiter oder anderen Unternehmenszielen beitragen. Nutzungskonzepte mit Mehrwerten fehlen demnach, womit das Einsatzpotential der Wandbildschirme gro tenteils ungenutzt bleibt. Im vorliegenden Beitrag fuhren wir diese vorwiegend getrennt betrachteten Entwicklungen in einem Nutzungskonzept als ubiquitare Benutzerschnittstellen fur SNS, sog. SocialNetworkingMirrorsTM, zusammen. Der Beitrag gliedert sich in sechs Abschnitte und beginnt mit einer Einfuhrung in den Prozess des IT-gestutzten Social Networking sowie den damit verbundenen Herausforderungen (Kapitel 2). Anschlie end erlautern wir den Losungsansatz sowie konkrete Einsatzmoglichkeiten (Kapitel 3). Im vierten Kapitel erfolgt die Vorstellung einer ersten prototypischen Umsetzung. Kapitel 5 fasst schlie lich die Erkenntnisse eines Feldtests auf einer gro en Webkonferenz zusammen, bevor in Kapitel 6 ein Ausblick auf zukunftige Forschungsaktivitaten gegeben wird.

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Authors

  • Florian Ott

  • Alexander Richter

  • Michael Koch

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