Traumascores für den schockraum - Eine kritische übersicht

  • Kulla M
  • Fischer S
  • Helm M
 et al. 
  • 9

    Readers

    Mendeley users who have this article in their library.
  • 9

    Citations

    Citations of this article.

Abstract

Seit über 30 Jahren werden Scoringsysteme als eine Möglichkeit zur Einschätzung der Verletzungsschwere Polytraumatisierter angewendet. Sie werden in der Triage, im Qualitätsmanagement der Patientenversorgung, in der Ausbildung oder in neuerer Zeit auch zur Berechnung der Kosteneffizienz von Krankenhäusern bzw. einzelner Abteilungen eingesetzt. Ziel dieser Übersicht ist die Vermittlung von Wissen zum adäquaten Scoring Mehrfach− verletzter nach Abschluss der Schockraumversorgung. Spezifi− sche Vor− und Nachteile sowie Einschränkungen und Besonder− heiten verschiedener Traumascores werden anhand relevanter Vertreter detailliert diskutiert. Hierzu sind neben Kenntnissen über die verwendeten Parameter, die Art der Validierung des Scores, dem medizinischen System seines Ursprungslandes, auch Einsichten in die teilweise komplexen mathematischen Zu− sammenhänge seiner Berechnungsformeln vonnöten. Aus der Vielzahl traumatologischer Scoringsysteme werden physiologi− sche Scores (GCS, RTS, MEES), anatomisch/morphologische Sco− res (ISS, NISS, ICISS), biochemische Aspekte, kombinierte Sco− ringsysteme (PTS, TRISS, ASCOT) sowie in Entwicklung befindli− che Scores (1Rixen−Schema“, RISC) ausgewählt und praxisnah er− läutert.

Author-supplied keywords

  • Emergency-room management
  • Multi-system trauma
  • Quality management
  • Scoring

Get free article suggestions today

Mendeley saves you time finding and organizing research

Sign up here
Already have an account ?Sign in

Find this document

Authors

Cite this document

Choose a citation style from the tabs below

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free