Web 2.0 — Eine empirische Bestandsaufnahme

  • Alpar P
  • Blaschke S
  • 55

    Readers

    Mendeley users who have this article in their library.
  • N/A

    Citations

    Citations of this article.

Abstract

In den letzten Jahren haben demographische, technologische und wirtschaftliche Entwicklungen das World Wide Web grundlegend
verändert. In Europa überholt die Nutzung des Internets in der Altersgruppe der 16 bis 24-Jährigen im Jahr 2007 das erste
Mal deren Fernsehkonsum (EIAA Mediascope, 2007). In Deutschland nutzen fast 70 % der Bevölkerung ab zehn Jahren das Internet
(Statistisches Bundesamt, 2007). Beides steht in engem Zusammenhang mit der flächendeckenden und kostengünstigen Verfügbarkeit von Breitband-Anschlüssen
in Deutschland und anderen Industriestaaten. Die Veränderungen im World Wide Web spiegeln sich vor allem in neuen Anwendungen
und Diensten wider. Diese unterscheiden sich teilweise so deutlich von den vorhergehenden Anwendungen, dass man vom Web 2.0
spricht. Der Begriff Web 2.0 selbst ist damit meist nur eine Überschrift, die eine Reihe unterschiedlicher Anwendungen und
Dienste vereint (O’Reilly, 2005), die auf Phänomenen wie Netzwerkeffekte (Barabási, 2002; Metcalfe, 2007), Small Worlds (Milgram, 1967), kollektive Intelligenz (Kennedy, 2001; Surowiecki, 2005) oder The Long Tail (Anderson, 2006) aufbauen.

Get free article suggestions today

Mendeley saves you time finding and organizing research

Sign up here
Already have an account ?Sign in

Find this document

Authors

  • Paul Alpar

  • Steffen Blaschke

Cite this document

Choose a citation style from the tabs below

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free