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Rechnergestützte Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie

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Rechnergestützte Systeme beherrschen zunehmend unseren All- tag. Das tragbare Telefon zu Hause oder das Handy unterwegs, die Fernbedienung für Radio und Fernsehen machen das Leben angenehmer. Der Airbag macht das Leben sicherer und Compu- terspiele prägen das Bild in manchen Kinderzimmern. Industrie- roboter ersetzen menschliche Arbeitskraft in der Autofertigung. Auch die private Korrespondenz wird zunehmend mit Textverar- beitung auf dem heimischen PC erstellt. Globale Navigationssy- steme helfen uns, mit unserem Auto manchen Stau zu umgehen. In der Medizin haben diese Systeme bislang jedoch nur inkonse- quent Einzug gehalten. Im orthopädischen Operationssaal wird wei- terhin manuell mit Säge, Hammer und Meißel gearbeitet. Die Do- kumentation während der Visite erfolgt oftmals nach wie vor hand- schriftlich - und nur all zu oft nahezu unleserlich - in die Patien- tenakte. Im klinischen Teil der medizinischen Ausbildung sitzen 200 Studierende in der Hauptvorlesung und werden mit Blaudias, die teilweise eine halbe Lehrbuchseite enthalten, durch das entsprechen- de Fach geführt. Einige wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Mit dem vorliegenden Buch wollen wir zum einen aufzeigen, wo in den unterschiedlichen Bereichen der Forschung, Lehre, Pa- tientenversorgung und Qualitätssicherung rechnergestützte Sy- steme bereits Anwendung finden oder in naher Zukunft finden können, zum anderen wollen wir aber auch den Leser ermutigen, in seinem Arbeitsumfeld neue Technologien einzuführen, wo dies dem Wohle der Patienten dient. Ziel dieses Buches ist es, erstma- lig die verschiedenen Bereiche in einem Werk zusammenzufassen und so sowohl dem Kliniker als auch dem Wissenschaftler wis- senswerte Informationen zu geben. Sowohl Studenten als auch in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten wird das Internet neue Perspektiven eröffnen, im Bereich der Forschung erlauben Messungen am Lebenden neue Einblicke in Belastung und Funktionen. Bewegungsanalysen, Druckvertei- lungsmessungen und EMG-Telemetrie sind inzwischen soweit standardisiert, daß sie auch in der Patientenversorgung Anwen- dung finden. Intraoperative Navigationssysteme sowie Operationsroboter haben Einzug in den Operationssaal gehalten. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft ermög- licht eine zeitnahe digitale Abfrage und Identifikation von Endo- prothesen. Rechnergestützte Systeme bieten auch im Rahmen der immer notwendiger werdenden Qualitätssicherung erhebliche Möglichkeiten zu standardisierter Datenerhebung und Dokumen- tation. Wir danken dem Steinkopff Verlag, der es uns ermöglichte, das Thema in diesem Umfang darzustellen. Unser besonderer Dank gilt hierbei Frau Dr. G. Volkert, die jederzeit ein offenes Ohr für die Wünsche der Herausgeber hatte und auch in letzter Minute noch Änderungen möglich machte, sowie Frau B. Riegel, die uns unter Zuhilfenahme der neuen Kommunikationstechnik half, diese letzten Aktualisierungen auch durchzuführen. Neuss

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Rechnergestützte Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie. (1999). Rechnergestützte Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie. Steinkopff. https://doi.org/10.1007/978-3-642-58699-6

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