Lobbying und Soziale Medien: Wissenschaftskommunikation als Anwendungsfall

  • Heine K
  • Ohliger U
N/ACitations
Citations of this article
1Readers
Mendeley users who have this article in their library.
Get full text

Abstract

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Soziale Medien (Social Media) als möglicher Einflusskanal von Lobbyismus. Dies wird anhand des Beispiels der Wissenschaftskommunikation näher erläutert. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch etablierte wissenschaftliche Beratungsgremien, wie Beiräte und Kommissionen, zur politischen Entscheidungsfindung miteinbezogen. Durch die Bedeutungszunahme Sozialer Medien in der Wissenschaftskommunikation können Wissenschaftler jedoch inzwischen direkt mit anderen Wissenschaftlern und ihrem Publikum kommunizieren sowie politische Handlungsempfehlungen in die öffentliche Diskursarena und in Richtung politische Handlungsträger senden. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Erkenntnisse zu konfligierenden Interessen im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftskommunikation und wissenschaftlicher Politikberatung. Vor dem Hintergrund informations- und sozialökonomischer Entscheidungs- und Handlungstheorien diskutiert der Beitrag exemplarisch an diesem Anwendungsfall, inwiefern Kommunikation auf Sozialen Medien einen Einflusskanal für Lobbyismus eröffnen kann, der sowohl bestimmten Interessengruppen als auch den kommunizierenden Wissenschaftlern selbst dient.

Cite

CITATION STYLE

APA

Heine, K., & Ohliger, U. A. (2022). Lobbying und Soziale Medien: Wissenschaftskommunikation als Anwendungsfall. In Handbuch Lobbyismus (pp. 1–23). Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-32324-0_15-1

Register to see more suggestions

Mendeley helps you to discover research relevant for your work.

Already have an account?

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free