Abstract
In dem Artikel werden Methoden und ausgewählte Ergebnisse einer qualitativen Studie zu den Bedingungen rechtsextremer Orientierungen vorgestellt und diskutiert. In dieser Studie wurden 25 männliche Jugendliche in jeweils drei Interviews zu ihren aktuellen Situationen, ihren Kindheitserinnerungen und ihren politischen Orientierungen befragt. Im Mittelpunkt des Artikels steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Mustern der Repräsentation von Bindungserfahrungen. Es wird gefragt, ob diese in einem Zusammenhang mit rechtsextremen Orientierungen stehen. Auf der Grundlage von Einzelfallanalysen können Zusammenhänge in der Art des Umgang mit Aggressionen und Haßgefühlen gegenüber den eigenen Eltern und der Herausbildung rechtsextremer Orientierungen aufgezeigt werden.
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Hopf, C. (1993). Rechtsextremismus und Beziehungserfahrungen. Zeitschrift Für Soziologie, 22(6), 449–463. https://doi.org/10.1515/zfsoz-1993-0604
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