Abstract
Der Artikel fragt nach den außenpolitischen Prioritäten der Trump-Administration. Er gelangt zu dem Ergebnis, dass der neue US-Präsident keine strategische Leitvision hat, abgesehen von der vagen Überzeugung, dass die liberale Weltordnung den Vereinigten Staaten nicht nütze. Im Zentrum des Trumpismus steht vielmehr das Bemühen, die Unterstützung der politischen Basis des Präsidenten zu erhalten, die mit der Richtung, in die sich das Land entwickelt hat, unzufrieden ist. Dazu bedarf es primär einer Botschaft aus strammem Nationalismus, Anti-Elitismus und Globalisierungskritik. Das scheint zu funktionieren.
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Thompson, J. (2017). Den Trumpismus verstehen: Die Außenpolitik des neuen amerikanischen Präsidenten. SIRIUS - Zeitschrift Für Strategische Analysen, 1(2), 109–115. https://doi.org/10.1515/sirius-2017-0026
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