Abstract
Debatten um die Anerkennung der doppelten Staatsbürgerschaft sind eng mit Vorstellungen von Staatsbürgerschaft und Einbürgerung, mit Einstellungen gegenüber dem Fremden und Fragen von Macht und Identität der Mehrheitsgesellschaft verwoben. Dabei spielen klassische technische und sozio-politische Einwände nur vordergründig eine prominente Rolle. Das eigentliche Motiv für die Ablehnung der Mehrstaatigkeit ist ein zielgerichtetes Exklusionsbestreben des als vermeintlichen ›Standardtypus erkannten Fremden‹
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Naujoks, D. (2008). Macht und Identität. Eine Diskursanalyse zur doppelten Staatsbürgerschaft. Zeitschrift Für Politik, 55(4), 387–412. https://doi.org/10.5771/0044-3360-2008-4-387
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