Abstract
Die zur magnetischen Bistabilität führende Energiebarriere wird in molekularen Clustern durch die magnetische Anisotropie der einzelnen Komponenten des Clusters bestimmt. Die Verwendung eines anisotropen, vierfach koordinierten Cobalt(II)‐Bausteines ermöglichte die Darstellung eines luft‐ und hydrolysestabilen, stark gekoppelten Drei‐Spin‐Systems. Dieses konnte den Raman‐Relaxationsprozess erheblich unterdrücken, wodurch die Relaxation der Magnetisierung gegenüber der des verwendeten Bausteins um ein 350‐faches verlängert wurde, mit dem gleichzeitigen Auftreten einer ausgeprägten Hysterese. Bei niedrigen Temperaturen konnte somit eine Relaxationszeit von bis zu 9 Stunden beobachtet werden.
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Albold, U., Bamberger, H., Hallmen, P. P., van Slageren, J., & Sarkar, B. (2019). Drastische Verlangsamung der magnetischen Relaxation durch starke Austauschkopplungen in einem luftstabilen, radikalverbrückten Cobalt(II)‐Einzelmolekülmagneten. Angewandte Chemie, 131(29), 9907–9911. https://doi.org/10.1002/ange.201904645
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