Phonembewusstheit nach schriftsprachlichem Input

  • Berendes K
  • Wagner W
  • Böhme R
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Abstract

Zusammenfassung. Es wird ein standardisiertes Testverfahren zur Erfassung der Phonembewusstheit nach schriftsprachlichem Input von angehenden Primarschullehrkräften (kurz: TEPP) vorgestellt. Basierend auf der Bedeutung der Phonembewusstheit für den Schriftspracherwerb wurden Aufgaben zu deren Erfassung mit unterschiedlichen Aufgabenformaten (Multiple Choice, halboffenes Antwortformat) auf unterschiedlichen Operationsebenen (z. B. Segmentieren, Manipulieren) entwickelt. Diese Aufgaben wurden anhand einer Stichprobe von 271 Lehramtsstudierenden von fünf baden-württembergischen Pädagogischen Hochschulen sowie einer Hochschule in Bayern erprobt. Im Rahmen eines zweiparametrischen logistischen (2PL) Item-Response-Theorie-Modells wurden zunächst 14 Items aufgrund niedriger Diskriminationsparameter (α < 0.80) ausgeschlossen. Für die verbleibenden 22 Items wurde ein einparametrisches Modell berechnet, das akzeptable Infit-Statistiken ( Weighted Mean Square, WMNSQ, sowie t-Statistiken: 0.82 ≤ WMNSQ ≤ 1.08, -1.9 ≤  t ≤ 1.2) sowie eine hinreichende Person Separation Reliability von .80 ergab. Die psychometrischen Kennwerte der Itemauswahl sprechen dafür, dass das entwickelte Verfahren geeignet ist, um Leistungsunterschiede von angehenden Primarschullehrkräften mit hinreichender Genauigkeit abzubilden.

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Berendes, K., Wagner, W., & Böhme, R. (2021). Phonembewusstheit nach schriftsprachlichem Input. Diagnostica, 67(3), 149–160. https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000272

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