Burnout - Vom psychohygienischen zum pädagogischen Konstrukt

  • Stöckli G
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Abstract

Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte hat sich der Begriff Burnout wie ein Flächenbrand über die Schullandschaft verbreitet - anfänglich in den USA und mit der üblichen Verspätung auch bei uns. In den Medien bleibt keine Gelegenheit ungenutzt, das Thema in reisserischer Aufmachung wieder und wieder einzubringen, oft genug mit fehlender Differenzierung und einem verzerrenden, einseitigen Blick auf einen Ausschnitt, der verallgemeinernd als die Schulrealität bezeichnet wird. Fette Schlagzeilen finden sich noch und noch und alle scheinen sich einig: Es steht schlecht um unsere Schule.Leider trägt die wissenschaftliche Forschung weniger zur Klärung der Sache bei, als angesichts der Intensität der öffentlichen Diskussion und der vermeintlichen Dringlichkeit des Problems verlangt wäre. Zwei gravierende Mängel kennzeichnen die bisherige Entwicklung: die fehlende theoretische Präzision und die unzureichende empirische Absicherung. Auf diesem Hintergrund skizziert der vorliegende Beitrag die hauptsächlichen Entwicklungslinien der Burnout-Forschung. Abschliessend wird eine Neukonzeption des herkömmlichen Burnout-Konstrukts aus genuin pädagogischer Sicht postuliert.

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Stöckli, G. (2000). Burnout - Vom psychohygienischen zum pädagogischen Konstrukt. BzL - Beiträge Zur Lehrerinnen- Und Lehrerbildung, 18(2), 199–206. https://doi.org/10.36950/bzl.18.2.2000.10335

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