Abstract
Mitochondrien aus Rattenleber (RL) und Rinderherzmuskel (BH) erzeugen bei Behandlung mit O2 eine schwache Chemilumineszenz in dem Spektralbereich zwischen 400 und 650 mμ, deren Intensität bei RL-Mitochondrien durch vorheriges Einfrieren und Auftauen wie durch Ultraschallbehandlung gröϟer wird. Bei beiden Arten verursacht Zusatz von Acridinorange eine wesentliche Verstärkung der Lumineszenz, gleichzeitig wird die O2-Aufnahme gehemmt. RL-Mitochondrien erzeugen unter diesen Bedingungen eine kurzzeitige, BH-Mitochondrien eine langsam ansteigende langandauernde Strahlung; das gleiche Verhalten zeigen aus BH-Mitochondrien gewonnene”electrontransfer-particles„ (ETP). Der zeitliche Ablauf und die Beeinfluϟbarkeit durch Effektoren der Atmungskette ist andersartig als bei der von VLADIMIROV gefundenen Chemilumineszenz von RL-Mitochondrien. Als Träger der Lumineszenz wird angeregter O2 diskutiert. © 1967, Walter de Gruyter. Alle Rechte vorbehalten.
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Stauff, J., & Ostrowski, Jö. (1967). Chemilumineszenz von Mitochondrien. Zeitschrift Fur Naturforschung - Section B Journal of Chemical Sciences, 22(7), 734–740. https://doi.org/10.1515/znb-1967-0711
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