Chemilumineszenz von Mitochondrien

18Citations
Citations of this article
5Readers
Mendeley users who have this article in their library.

Abstract

Mitochondrien aus Rattenleber (RL) und Rinderherzmuskel (BH) erzeugen bei Behandlung mit O2 eine schwache Chemilumineszenz in dem Spektralbereich zwischen 400 und 650 mμ, deren Intensität bei RL-Mitochondrien durch vorheriges Einfrieren und Auftauen wie durch Ultraschallbehandlung gröϟer wird. Bei beiden Arten verursacht Zusatz von Acridinorange eine wesentliche Verstärkung der Lumineszenz, gleichzeitig wird die O2-Aufnahme gehemmt. RL-Mitochondrien erzeugen unter diesen Bedingungen eine kurzzeitige, BH-Mitochondrien eine langsam ansteigende langandauernde Strahlung; das gleiche Verhalten zeigen aus BH-Mitochondrien gewonnene”electrontransfer-particles„ (ETP). Der zeitliche Ablauf und die Beeinfluϟbarkeit durch Effektoren der Atmungskette ist andersartig als bei der von VLADIMIROV gefundenen Chemilumineszenz von RL-Mitochondrien. Als Träger der Lumineszenz wird angeregter O2 diskutiert. © 1967, Walter de Gruyter. Alle Rechte vorbehalten.

Cite

CITATION STYLE

APA

Stauff, J., & Ostrowski, Jö. (1967). Chemilumineszenz von Mitochondrien. Zeitschrift Fur Naturforschung - Section B Journal of Chemical Sciences, 22(7), 734–740. https://doi.org/10.1515/znb-1967-0711

Register to see more suggestions

Mendeley helps you to discover research relevant for your work.

Already have an account?

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free