Abstract
Seit Jürgen Kocka die DDR-Forschung zum Auslaufmodell erklärt hat, überschlagen sich ihre Nothelfer schier mit Vorschlägen, wie Remedur zu schaffen sei: Weg von einer staatlich-nationalen Betrachtungsweise, hin zu einer Einbettung der DDRGeschichte in transnationale, europäische und globale Bezüge, so lautet der vorgeschlagene Paradigmenwechsel. Die Verfasser des Aufsatzes, sämtlich Mitarbeiter der Berliner DDR-Forschungsabteilung des Instituts für Zeitgeschichte, plädieren dafür, die Kirche im Dorf zu lassen. Gerade zur Untersuchung der DDR biete ein — methodisch offener — politikgeschichtlicher Zugriff nach wie vor die besten Erkenntnischancen. © 2005, Oldenbourg Wissenschaftsverlag. Alle Rechte vorbehalten.
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Bispinck, H., Hoffmann, D., Schwartz, M., Skyba, P., Uhl, M., & Wentker, H. (2005). Die Zukunft der DDR-Geschichte:Potentiale und Probleme zeithistorischer Forschung. Vierteljahrshefte Fur Zeitgeschichte, 53(38443), 547–570. https://doi.org/10.1524/vfzg.2005.53.4.547
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