Abstract
Die Komplikationsrate nach einer distalen Radiusfraktur wird zwischen 6 und 80% angegeben. Komplikationen können eine Folge der Verletzung selbst oder der Behandlung sein. Die wesentlichen Komplikationen in der Versorgung distaler Radiusfrakturen sind Nervenirritationen, Beuge- und Strecksehnenläsionen, Infektionen, chronisch regionale Schmerzsyndrome (CRPS) sowie Ausheilungen in Fehlstellung. Die Gesamtkomplikationsrate für die mittlerweile weitreichend etablierte palmare Plattenosteosynthese ist deutlich geringer als für die Stabilisierung durch Bohrdrähte und/oder den Fixateur externe. Die mit der palmaren Plattenosteosynthese assoziierten Komplikationen sind jedoch häufig technischer Art und können mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Patienten verbunden sein.
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Lögters, T., & Windolf, J. (2013). Komplikationen nach distaler Radiusfraktur. OP-JOURNAL, 28(03), 262–267. https://doi.org/10.1055/s-0032-1327993
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