Darwin and the Dilemma of Geological Time

  • Burchfield J
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Burchfield beschreibt, welche Bedeutung die Abschätzung des Alters der Erde in der Debatte um Darwins Theorie hatte. In den ersten Ausgaben der Origin ging Darwin aufgrund der lückenhaften geologischen Kenntnisse von fast unendlicher Zeitdauer für das Wirken der Natürlichen Selektion aus. Ein illustratives Beispiel (Formung des Weald) wurde jedoch intensiv kritisiert. (Epoche 1) Von 1862, wahrnehmbar ab 1868 mischten sich Physiker um Kelvin (v.a. Tait und Jenkin) in die Debatte ein (Epoche 2) und proklamierten schließlich ein Alter der Erde von ca. 100 Millionen Jahren. Die Geologen um Lyell und Huxley wehrten sich gegen diese Einmischung, konnten aber schließlich kein überzeugendes eigenes Argument vorbringen. 100 Mio Jahre schienen allerdings zu wenig, um die Formung der Arten allein durch Natürliche Selektion zu erklären. Da Darwin unter Rekombination noch Mittlung (Melding oder so) verstand und die Kraft dominanter Gene nicht kannte, griff er auf Lamarcksche Ideen (Vererbung erworbener Eigenschaften) zurück, um die Evolution zu beschleunigen und seine Theorie zu retten. -> ad hoc Annahme, nicht operationalisierbar

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Burchfield, J. D. (1974). Darwin and the Dilemma of Geological Time. Isis, 65(3), 301–321. https://doi.org/10.1086/351300

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