Diener zweier Damen. Videobasierte Sozialforschung zwischen Datendokumentation und Filmproduktion

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Dieser Text geht auf einen Vortrag zurück, den ich im Juni 2009 in Hildesheim im Rahmen der Tagung 'Videobasierte Methoden der Sozialforschung. Sozial-, kultur- und erziehungswissenschaftliche Nutzungsweisen' hielt. Aus diesem Vortrag ist das Buchkapitel 'Exkurs: Film als Instrument der Wissenschaft' entstanden. Es ist Bestandteil meiner Monografie 'Indien und Europa. Ein kultur- und musiksoziologischer Verstehensversuch' (Kurt 2009) und dient dort als Anleitung für das Verstehen der diesem Buch beigefügten Dokumentarfilme. Für das vorliegende Lehrbuch habe ich den Text noch einmal überarbeitet. An der Struktur des Textes hat sich dabei nichts geändert: Einführend stelle ich den soziologischen Charakter meiner Dokumentarfilme heraus. Nach einigen grundsätzlichen Bemerkungen zum Verhältnis von Film und Wissenschaft wende ich mich dann dem Problem zu, wie filmende Soziologen als 'Diener zweier Damen' den Ansprüchen der Datendokumentation und der Filmproduktion gerecht werden können. Im darauf folgenden Kapitel über filmische Idealtypen wird beschrieben, wie sich Max Webers Methode der Idealtypenbildung auf das Genre Film übertragen lässt. Abschließend wird das Making-Of eines filmischen Idealtyps anhand von Videodaten beispielhaft dargestellt.

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Kurt, R. (2010). Diener zweier Damen. Videobasierte Sozialforschung zwischen Datendokumentation und Filmproduktion. In Videographie praktizieren (pp. 195–208). VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92054-2_8

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