Abstract
Dass Open Access aus Sicht der Wissenschaft grundsätzlich wünschenswert ist, darin besteht kaum mehr ein Zweifel. Wenn es an die konkrete Umsetzung geht, werden allerdings Vorbehalte laut. Einer der am häufigsten geäußerte bezieht sich auf die Frage der Finanzierung: Was kostet Open Access? Und wer wird diese Kosten tragen, wenn sich das neue Publikationsparadigma flächendeckend durchsetzt? Der Beitrag geht diesen Fragen nach und kommt zu dem Schluss, dass das wissenschaftliche Publizieren zwar auch unter Open-Access-Bedingungen nicht kostenlos ist, aus Sicht des Steuerzahlers aber auch nicht teurer wird als bisher.
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Müller, U. (2011). Open Access und die Kosten. BIBLIOTHEK Forschung Und Praxis, 35(2). https://doi.org/10.1515/bfup.2011.022
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