Abstract
Die Ausführungen sind um folgende Thesen zentriert: (1) Sportunabhängig erarbeitete psychologische Methoden und Erkenntnisse haben begrenzte sportpsychologische Relevanz. (2) Sportliches Handeln ist repräsentativ für Handeln überhaupt. (3) Sportpsychologische Forschung kann wesentlich zur Weiterentwicklung der Psychologie überhaupt beitragen. In diesem Zusammenhang steht insbesondere die Konstruktion eines Handlungsmodells, wobei von einer triadischen Grundstruktur von Handlungsantizipation, -realisation und-interpretation ausgegangen wird. Vor diesem Hintergrund werden die allgemeinen Aufgaben der Sportpsychologie in der Erklärung und Vorhersage sportlicher Handlungen mit dem praktischen Ziel einer effektiven, auf ihre Umstände, Zwecke und Folgen hin kritisch reflektierten Handlungssteuerung gesehen. © 1975 Springer Medizin Verlag.
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Nitsch, J. R. (1975). Sportliches Handeln als Handlungsmodell. Sportwissenschaft, 5(1), 39–55. https://doi.org/10.1007/BF03177013
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