RASSENSPEZIFISCHE UNTERSCHIEDE IN OVARENTWICKLUNG UND EIABLAGE VON WEISELLOSEN ARBEITERINNEN DER HONIGBIENE APIS MELLIFERA L

  • RUTTNER F
  • HESSE B
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ZUSAMMENFASSUNG Bei sieben Bienenrassen wurden bei weisellosen Arbeitsbienen Verlauf der Ovarentwicklung, Ovario-lenzahl, Zeitpunkt des Beginns der Eiablage (Latenzzeit) und Zahl der in den ersten 48 Stunden abgelegten Eier unter gleichartigen Umweltbedingungen im freifliegenden Volk bestimmt. A. m. carnica hatte mit 30 Tagen die längste, A. m. intermissa mit 5,6 Tagen die kürzeste Latenzzeit. Es ergaben sich drei deutlich unterscheidbare Gruppen-die europäischen Rassen Carnica, Gigustica und Mellifera mit einer Latenzzeit von 22-30 Tagen, Adami aus Kreta (ein anatolisches Element) mit 16 Tagen und die afrikanischen Rassen lntermissa, Scutellata (= « adansonii ») und Capensis mit 5-10 Tagen. Die Latenzzeit korreliert negativ mit der Zahl der abgelegten Eier, aber nicht mit der Zahl der Ovariolen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fortpflanzungsfähigkeit der Arbeitsbienen nicht nur durch Umwelteinflüsse (Königin, offene Brut, Pollenernährung), sondern auch durch genetische Faktoren gesteuert wird. EINLEITUNG

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RUTTNER, F., & HESSE, B. (1981). RASSENSPEZIFISCHE UNTERSCHIEDE IN OVARENTWICKLUNG UND EIABLAGE VON WEISELLOSEN ARBEITERINNEN DER HONIGBIENE APIS MELLIFERA L. Apidologie, 12(2), 159–183. https://doi.org/10.1051/apido:19810206

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