Abstract
In der neuen Ausgabe der Media Perspektiven liegt der Schwerpunkt auf Studien zu Werbung, Fragebogenentwicklung und den Digital Natives und ihrer Interneterfahrung. Die zuletzt genannte Studie beschäftigt sich mit den vielbeschworenen Digital Natives, welche mit dem Internet und dessen Nutzung aufwachsen. Doch wie nutzen sie multimediale Anwendungen und „welche Bedürfnisse bestehen hinsichtlich Layout, Gestaltung und Tonalität der Seiten?“ Diesen und weiteren Fragen ging eine aktuelle Studie von Elements of Art, SynthiCon und phaydon I research+consulting nach. 40 Mädchen und Jungen zwischen sechs und 16 Jahren wurden mittels Tiefeninterviews zu ihrer Internetnutzung befragt und beobachtet. In der vorliegenden Studie wurden vor allem die Dimensionen Mediennutzung und Kompetenzerwerb fokussiert. In den verschiedenen Altersgruppen zeigen sich große Unterschiede bei der Internetnutzung. Die Entwicklungspsychologie zeigt, dass sich Kinder schrittweise über Spiel-, Lern- und soziale Austauschprozesse ihre Welt erschließen. Im Umgang mit dem Internet verhält es sich nicht anders. Während Sechs- bis Siebenjährige fast ausschließlich Onlinespiele nutzen und wenig surfen, navigieren Acht- bis Zehnjährige zunehmend sicherer im Netz. Die elf- bis 13-jährigen Nutzerinnen und Nutzer zeigen ein ausgeprägteres Surfverhalten und Umgang mit komplexeren Prozessen. Kinder und Jugendliche befinden sich in einer stetigen allgemeinen Weiterentwicklung und so verändert sich analog hierzu auch das Erleben bei der Nutzung des Internets. Der Ablauf und die Ergebnisse der Studie können in der Fachzeitschrift Media Perspektiven nachvollzogen werden. www.media-perspektiven.de
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Merz, R. (2010). User-Experience von Kindern im Internet. Merz | Medien + Erziehung, 54(2), 2. https://doi.org/10.21240/merz/2010.2.1
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