Abstract
Der Beitrag thematisiert die Frage, ob p�dagogische Fachkr�fte, die im Rahmen von Sprachf�rderma�nahmen die sprachlichen F�higkeiten von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) f�rdern, ihre Sprache an den F�rderbedarf der Kinder anpassen. Hierf�r wurden zehn Fachkr�fte w�hrend der F�rderung videografiert und von 22 DaZ-Kindern wurde der Sprachstand erfasst. Da f�r alle Kinder ein F�rderbedarf im Verstehen von W-Fragen dokumentiert wurde, konzentriert sich die Auswertung allein auf diesen Bereich. Die Sprache der Fachkraft wurde dabei analysiert nach: a) sprachlicher Flexibilit�t, d.h. welche Typen von W-Fragen werden produziert; b) H�ufigkeit der Zielstruktur, d.h. wie viele W-Fragen werden von der Fachkraft produziert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sprache der Fachkr�fte als nur bedingt adaptiv eingesch�tzt werden kann. (DIPF/Orig.).;;;This contribution addresses the question whether kindergarten teachers administering language training programs to L2-German children adapt their language to the specific needs of the children. For this purpose, ten kindergarten teachers were videotaped during training and 22 L2-German children were assessed with regard to their linguistic proficiency level. Since all children were diagnosed with deficits in the comprehension of wh-questions, the analysis is restricted to this area. The language of the teachers was analysed with regard to: a) linguistic flexibility, i.e. which types of wh-questions are produced; b) frequency of the target structure, i.e. how many wh-questions are produced. The results show that the teachers' language can only partly be considered adaptive. (DIPF/Orig.).
Cite
CITATION STYLE
Müller, A., Geyer, S., & Smits, K. (2016). Die Sprache der Sprachförderung – Ist das sprachliche Handeln an die Förderbedarfe von DaZ-Kindern angepasst? Diskurs Kindheits- Und Jugendforschung, 11(1), 81–98. https://doi.org/10.3224/diskurs.v11i1.22250
Register to see more suggestions
Mendeley helps you to discover research relevant for your work.