Abstract
Cloud Computing als ein im Wesentlichen auf der Virtualisierung von IT-Infrastruk-turkomponenten basierenden IT-Betriebsmodell bietet für die IT-Industrie neue Mög-lichkeiten, IT-Ressourcen nicht mehr lokal (On Premise) selbst zu betreiben, sondern als Services über das Internet oder in Intranets bedarfsorientiert zu nutzen. Abge-rechnet wird nach dem tatsächlichen Ressourcenverbrauch. Gesteigerte Flexibilität sowie nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit und im Endeffekt niedrigere Kosten sind erwartete Effekte. Ein derartiger Paradigmenwechsel im IT-Betrieb ● ist verbunden mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die IT-Industrie und die eta-blierten Geschäftsmodelle, ● erfordert auf Nutzerseite weitreichende Entscheidungen, welche Applikationen unter Wettbewerbsgesichtspunkten ausgelagert bzw. weiterhin selbst betrieben werden (USP versus Skaleneffekte) und ● ist immer vor dem Hintergrund von Datenschutz und -sicherheit sowie der Ver-fügbarkeit der Ressourcen zu bewerten. Die Auswirkungen auf die IT-Industrie beschreiben Sven Denecken und Bert Schulze am Beispiel der SAP AG. Software-Anbieter werden zunehmend zu Serviceprovi-dern und müssen ihr komplettes Leistungsspektrum viel stärker auf die Kunden aus-richten als in der Vergangenheit. Kundenorientierung wird damit vom Schlagwort
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Fröschle, H.-P., & Meinhardt, S. (2014). Cloud Computing – Von Enterprise Systems zu Business Networks. HMD Praxis Der Wirtschaftsinformatik, 51(6), 773–774. https://doi.org/10.1365/s40702-014-0095-z
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