Wirbelfrakturbehandlung

  • Hauck S
  • Beisse R
  • Bosczyk B
  • et al.
N/ACitations
Citations of this article
6Readers
Mendeley users who have this article in their library.

Abstract

Zusammenfassung Kypho- und Vertebroplastie stellen zwischenzeitlich anerkannte Verfahren zur Behandlung der osteoporotischen Wirbelfraktur dar. In der überwiegenden Zahl der Anwendungen beim älteren Menschen wird PMMA-Zement zur Defektauffüllung und Aussteifung des Wirbelkörpers verwandt, für den jedoch keine Langzeitergebnisse hinsichtlich Einbauverhalten und Bioreaktivität im Wirbelkörper vorliegen. Die Technik der Reposition mittels druckkontrollierter Füllung eines transpedikulär in die Spongiosa des frakturierten Wirbelkörpers eingebrachten Ballons und Auffüllung der verbleibende Kaverne mit hochviskösem Augmentationsmaterial (PMMA) ist überzeugend. Hinsichtlich der Versorgung frischer Frakturen mittels Kyphoplastie bestehen zum derzeitigen Zeitpunkt noch unterschiedliche Erfahrungswerte. Die Indikation zum Einsatz von biologischem oder osteoinduktivem Zement ist derzeit noch—aufgrund fehlender biomechanischer Grundlagen—zurückhaltend zu stellen und sollte nur unter Studienbedingungen kontrolliert erfolgen.

Cite

CITATION STYLE

APA

Hauck, S., Beisse, R., Bosczyk, B., & B�hren, V. (2004). Wirbelfrakturbehandlung. Trauma Und Berufskrankheit, 6(S02). https://doi.org/10.1007/s10039-004-0887-4

Register to see more suggestions

Mendeley helps you to discover research relevant for your work.

Already have an account?

Save time finding and organizing research with Mendeley

Sign up for free