Deutsche Außenpolitik nach der Vereinigung

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Abstract

Die Frage nach Kontinuität und/oder Wandel deutscher Außenpolitik erweist sich als Dauerthema politikwissenschaftlicher Debatten. Der vorliegende Beitrag stellt die im Rahmen einer längeren Forschungsarbeit gewonnenen Befunde zu diesem Thema vor und kontrastiert diese mit den im Forschungsstand vorliegenden, kon- kurrierenden Erklärungen. Dabei wird die Leitthese entwickelt, dass deutsche Au- ßenpolitik unmittelbar nach der Vereinigung durch einen starken normativ-idealis- tischen Impuls gekennzeichnet war, den sie im Laufe der folgenden Jahre ange- sichts der Diskrepanz von gewünschtem Welt-Soll-Zustand und realiter vorgefunde- nem Welt-Ist-Zustand schnell verlor und sich solcherart ernüchtert, zusehends »entidealisierte«. Zu Beginn des Beitrags wird zunächst die den Ergebnissen zu- grunde liegende methodische Vorgehensweise sowie deren formaltheoretische Ein- bettung erklärt, um auf diese Weise auch einen Beitrag zur Reflexion interpretati- ver Methoden in den Internationalen Beziehungen zu leisten.

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Roos, U. (2012). Deutsche Außenpolitik nach der Vereinigung. Zeitschrift Für Internationale Beziehungen, 19(2), 7–40. https://doi.org/10.5771/0946-7165-2012-2-7

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