Abstract
Es scheint eine Epoche zu Ende zu gehen, in der der B{ü}rger Anspruch auf eine stabile, preiswerte und qualitativ gute Versorgung mit {ö}ffentlichen Dienstleistungen hat, die der Staat als Eigenproduktion und in eigener Verantwortung zur Verf{ü}gung stellt. Seit Jahren wird liberalisiert, privatisiert und dar{ü}ber diskutiert, was als angemessene Grundversorgung bezeichnet werden kann. Die Europ{ä}ische Kommission treibt diese Entwicklung voran und versucht, ein gemeinschaftliches Regime {ö}ffentlicher Dienstleistungen aufzubauen. Es stellt sich die Frage, inwieweit dieses den Mitgliedstaaten noch ausreichend Freiheit bel{ä}sst, um die {ö}ffentlichen Dienstleistungen weiterhin ihren gesellschaftlichen Traditionen und Bed{ü}rfnissen entsprechend gestalten zu k{ö}nnen.
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Ambrosius, G. (2008). Konzeptionen öffentlicher Dienstleistungen in Europa. WSI-Mitteilungen, 61(10), 527–533. https://doi.org/10.5771/0342-300x-2008-10-527
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