Abstract
In seiner Metaanalyse dokumentiert Thomas Winkle beispielhaft Analysen für das Potenzial sicherheitserhöhender Fahrzeugsysteme mit geringeren Automatisierungsgraden. Für eine Prognose des Sicherheitspotenzials hoch- oder vollautomatisierter Fahrzeuge sind dagegen Annahmen erforderlich, da seriennahe Funktionsausprägungen bislang fehlen. Für Testmethoden zur Entwicklung und Auslegung sicherer automatisierter Fahrzeuge mit ökonomisch vertretbarem Aufwand empfiehlt der Autor eine Zusammenführung weltweit verfügbarer Verkehrsunfalldaten, Wetterdaten und Verkehrssimulationen. Daraus sind länderübergreifend prospektiv reale Verkehrsszenarien mit statistischer Relevanz zur Beherrschbarkeit kritischer Situationen und Fehlerprozesse sowie stochastische Modelle (zusammen mit virtuellen Labor- oder Fahrsimulatorversuchen) auswertbar.
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Winkle, T. (2015). Sicherheitspotenzial automatisierter Fahrzeuge: Erkenntnisse aus der Unfallforschung. In Autonomes Fahren (pp. 351–376). Springer Berlin Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-45854-9_17
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