Abstract
Subkutane Emphyseme sind eine seltene Komplikation in der Parodontologie. In den meisten Fällen verschwinden sie spontan. Das Risiko besteht jedoch, dass sich Luft in tiefere Gesichtsräume aus- breiten könnte, was in seltenen Fällen zu lebensgefährlichen Komplikationen wie der Kompression der Lunge oder der Entstehung eines Pneumomediastinums führen kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass sich Mikroorganismen aus der Mundhöhle in tiefere Logen ausbreiten. Folglich ist eine schnelle Diagnose subkutaner Emphyseme wichtig, wobei charakteristische Zeichen einerseits eine verschiebbare Schwellung andererseits Krepitation sind. In diesem Bericht wird der Fall eines 69-jährigen Mannes mit einem subkutanen Emphysem beschrieben, welches unmittelbar nach einer Periim- plantitistherapie unter Anwendung des Air-Flow Master® in Kombination mit Glycinpulver (EMS, Nyon, Schweiz) auftrat, wobei sich Luft in der lin- ken Gesichtshälfte ansammelte. Sieben Tage nach der nicht chirurgischen Periimplantitistherapie präsentierte sich der Patient symptomlos, wobei das Emphysem vollständig verschwunden war.
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Bassetti, M., Bassetti, R., Sculean, A., & Salvi, G. E. (2014). Subkutanes Emphysem nach nicht chirurgischer Periimplantitistherapie nach der Anwendung einer Air-Flow-Einheit. SWISS DENTAL JOURNAL SSO – Science and Clinical Topics, 124(7/8), 807–17. https://doi.org/10.61872/sdj-2014-07-08-04
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