Un/doing Differences. Zur Theorie und Empirie eines Forschungsprogramms

  • Hirschauer S
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Erkenntnisinteresse: die Vielfalt sozialer Zugehörigkeiten empirisch öffnen, um theoretische Komplexität zu erhöhen: Perspektive auf "Mehrfachzugehörigkeiten" Intersektionalitätsforschung: "Forschungsfelder, die sich um einzelne prominente Differenzierungen (etwa die Ethnicity, Race und Gender Studies), lange unterschlagen oder - mit einem Bias zugunsten der Relevanz der je eigenen Leitdifferenz - an den Rand gerückt. Heute wird er hacholend unter dem Konzept der "Intersektionalität" behandelt. .... zwei starke Reduktionen: er 'verschluckt' sie [Humandifferenzierungen] in einer Fixierung auf Ungleichheitseffekte; zum anderen bleibt der Horizont auf eine Handvoll Differenzen beschränkt." (9-10) un/doing "Die Zugehörigkeit zu Humankategorien als eine vermeintlich mehr oder weniger dauerhafte 'Eigenschaft' von Individuen erscheint so als temporäre Aktualisierung einer Differenz, mit der Personen mehr oder weniger stark identifziert werden." (11)

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Hirschauer, S. (2017). Un/doing Differences. Zur Theorie und Empirie eines Forschungsprogramms. In Un/doing Differences (pp. 7–26). Velbrück Wissenschaft. https://doi.org/10.5771/9783845292540-8

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