Abstract
Die Forschung zu Framing-Effekten auf Einstellungen fokussierte bisher kognitive Wir- kungsprozesse. Medien-Frames regen aber nicht nur kognitive Urteilsprozesse an, son- dern vermögen auch Emotionen auszulösen, die Implikationen für die Meinungsbildung haben. Im Beitrag wird auf Basis von Emotions- und Framing-Theorien ein integratives Modell kognitiver und emotionaler Wirkungsprozesse entwickelt. Das Modell basiert auf der Grundidee, dass aus der kognitiven Verarbeitung von Medien-Frames Emotionen resultieren können, welche die Einstellungen der Rezipienten beeinflussen.
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Kühne, R. (2013). Emotionale Framing-Effekte auf Einstellungen: Ein integratives Modell. Medien & Kommunikationswissenschaft, 61(1), 5–20. https://doi.org/10.5771/1615-634x-2013-1-5
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