Abstract
Bei Nachuntersuchungen festgestellte mangelhafte Ergebnisse nach jahrzehntelang durchgeführter konservativer Behandlung der distalen Radiusfraktur beim Erwachsenen führte Mitte der 1990er-Jahre zu einem Therapiewandel: Die operative Behandlung zunächst durch Osteosynthesen mit Kirschner-Drähten, mit dem Fixateur externe oder mit von palmar oder dorsal angewendeten konventionellen 3,5-mm-Platten wurde ergänzt durch winkelstabile Implantate. Mittlerweile sind diese 2,4- bis 3,5-mm-Plattensysteme in ihrer Anwendung von überwiegend palmar und bei grob dislozierten intraartikulären Frakturen (C2, C3) auch von dorsal zum Standard geworden. Bei Beachtung der korrekten Indikation, technischen Durchführung und Nachbehandlung ist mit nur noch niedrigen Komplikationsraten zu rechnen.
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Winker, K., & Rikli, D. (2013). Die distale Radiusfraktur: Behandlungsstrategie beim Erwachsenen. OP-JOURNAL, 28(03), 252–255. https://doi.org/10.1055/s-0032-1328050
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