Abstract
Die COVID-19-Pandemie hat den noch im Jahr 2019 boomenden Stadttourismus stark getroffen, ihn jedoch keinesfalls zum Erliegen gebracht. In unserem Beitrag plädieren wir dafür, die Entwicklungen zwischen März 2020 und September 2021 als (temporäre) Transformation innerhalb des urbanen Tourismus zu verstehen. Um dieses Argument zu untermauern, beleuchten wir die drei Dimensionen unserer Konzeption von New Urban Tourism (Stors et al., 2019) im Kontext der Pandemie: Wir zeigen, dass die (1) Faszination für das Alltägliche, die (2) Begegnungen und Erschließungen neuer Orte des Zusammentreffens sowie die (3) Ko-Produktion des Städtischen auch im Kontext strikter Reiseverbote und veränderter Mobilitäten Bestand haben. Sie werden zwar von anderen Stadtnutzer*innen, Zuschreibungen und Praktiken geprägt, ändern aber nichts daran, dass Tourismus auch während einer Pandemie der Stadt inhärent ist.
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Stoltenberg, L., Stors, N., & Frisch, T. (2021). Reisen in der eigenen Stadt: Stadt(teil)tourismus während der Corona-Pandemie. Zeitschrift Für Tourismuswissenschaft, 13(3), 316–323. https://doi.org/10.1515/tw-2021-0029
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