Abstract
In Weiterentwicklung der zuerst an Fe II (C 5 H 5 ) 2 gebildeten Vorstellung, daß aromatische Systeme mit Übergangselementen Durchdringungskomplexe zu bilden vermögen, gelang die Darstellung eines gelben, wasserlöslichen Di-benzol-chrom(I)-Kations [Cr(C 6 H 6 ) 2 ]+. Es läßt sich zu ungeladenem, schwarzbraunem Di-benzol-chrom(0) Cr(C 6 H 6 ) 2 reduzieren. Letzteres ist in organischen Medien löslich, sublimierbar und bei Luftausschluß bis 300° beständig. Sein Diamagnetismus entspricht der Auffüllung des zentralen Metalls zur Kryptonkonfiguration durch die je drei π-Elektronenpaare beider Ringe. Es liegt nach allem ein raum- und bindungsisosteres Molekül zu FeII(C 5 H 5 ) 2 vor.
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Fischer, E. O., & Hafner, W. (1955). Di-benzol-chrom. Zeitschrift Für Naturforschung B, 10(12), 665–668. https://doi.org/10.1515/znb-1955-1201
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