Networks and Economic life

  • Powell W
  • Smith-Dor L
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Abstract

Powell, Walter W., und Laurel Smith-Doerr (1994): "Networks and Economic Life." S. 368-402 in The Handbook of Economic Sociology., herausgegeben von N. J. Smelser und R. Swedberg. York: Russel Sage Foundation. (Reader) Two Approaches of the study of Networks 1) Netzwerkkonzept als analytisches Mittel zur Beschreibung sozialer Strukturen (Soziologie, Organisationstheorie) 2) Netzwerke als "Organisationslogik", d.h. als Mittel zur Kontrolle (governance) von Beziehungen Networks as Analytical Tool Drei Forschungsstränge: a) Informelle Beziehungen im Unternehmen und deren Verhältnis zur formellen Struktur: Organisationen sind notwendigerweise immer beides b) macro organization theory: Netzwerke als Konzept, um die Umwelt von Organisationen zu beschreiben (Populationsökologie und neuer Institutionalismus konzeption von Population bzw organisationalem Feld als Netzwerk) c) Formale Netzwerkanalyse (Soziometrie, Harrison White): Position im Netzwerk bestimmt Handlungsmöglichkeiten und Restriktionen Analyse von Machtstrukturen (hier auch Burt: Strukturelle Löcher) Networks as a Form of Governance Eher heterogene, deskriptiv und explorativ orientierte Netzwerkforschung: Netzwerke werden als spezifische "Governance"-Form begriffen (u.a. zurückzuführen auf Piore und Sabel 1984: Ende der industriellen Massenproduktion führt zur Abkehr von strikter Hierarchie und vertikaler Integration, um Flexibilität zu gewinnen). Quintessenz 370: - There are essential linkages between econimic and organizational practices and the institutional infrastructure of a region or a society - Industrial development need not to involve vertical integration or standardized mass production but may rely instead on horizontal networks of production - Trust, mutual forbearance, and reputation may supplement and/or replace the price mechanism or administrative fiat Points of Convergence: Common Themes, Parallel Weaknesses? These Powells: Beide Stränge weisen erhebliche Überlappungen auf - gemeinsame Basiskonzepte: embeddednes, connectivity, reciprocity - Netzwerke als Ressource und Restriktion - gemeinsame analytische Agenda, in der Netzwerke als Teil des sozialen Kontextes betrachtet werden - soziale und kulturelle Kräfte gestalten kollektives Handeln, Organisationen, Arbeitsmärkte etc. These: beide Stränge können einander ergänzen. Networks in Action Übersicht über vier Anwendungsfelder: - informelle Netzwerke: Arbeitsmarkt, collective action etc. - Netzwerke und Macht - industrielle Netzwerke: Ersetznug von vertikaler Integration durch Netzwerke - Netzwerke und Produktion Networks of Access and Opportunity Employment: (eher veraltete) Übersicht über Job-search und Netzwerke, dazu Übersicht zu Rolle von Netzwerken bei Immigration und Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt Mobilization: Grundgedanke: Netzwerke sind wichtig für die Arbeitsmarktmobilität, Akteure mit größeren NW, mehr schwachen Kontakten oder Kontakten zu strategisch wichtigen Personen besitzen einen Vorteil. Besonders interessant: Diskussion um die Weitergabe von Informationen in professionellen Netzwerken, die somit für persönliche Positionierung im Arbeitsmarkt und der eigenen Firma genutzt werden können. Diffusion: Netzwerke sind strukturelle Basis für die Diffusion von Normen und Verhalten. Powell unterscheidet drei Typen: - professionelle Netzwerke (Vereine, Zusammenschlüsse etc) - Netzwerke (auch suppliers, Kunden etc) - Statusnetzwerke, insbes. Gut sichtbare oder statushohe Organisationen in einem Feld Networks of Power and Influence Netzwerkkonzepte erklären Macht als Funktion der Position im Netzwerk Anwendung auf interorganisationale Netzwerke Ressource dependency approach: Unternehmen versuchen, in einer turbulenten Umwelt Unsicherheit und Abhängigkeit durch den Aufbau geeigneter Netzwerke zu reduzieren social class perspective: Eliten bilden interorganisationale Netzwerke um ihren Einfluss und Status zu sichern Befunde hinsichtlich interorganisationaler Netzwerke - Network centrality and power: in der Regel wird über eine positive Korrelation zwischen Netzwerkzentralität und Macht berichtet - Network position and organizational structure: Netzwerkeinbindung kann Effekt auf Organisationsstrukur und Organisationspraktiken haben - Network position and noneconimic activities: Zusammenhang zwischen Netzwerk und philantropischer Aktivitäten bzw politischer Einflussnahme Aber: Erhebliches Defizit im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen Netzwerken und organizational performance The Firm as Network of Treaties In diesem Abschnitt wird vor allem der Zusammenhang zwischen informeller Organisation und Netzwerk diskutiert Informal organization: Inzwischen Konsens, dass Organisationen immer auch aus informellen Netzwerken und formeller hierarchischer Struktur bestehen. Allerdings so Powell und Smith-Doerr ist immer noch unklar, ob informelle Netzwerke für Unternehmen positiv oder negativ sind. The flattening of corporate hierachies: empirische Beobachtung: Netzwerke werden immer wichtiger, da - Rückgang der Organisationsgrösse - dezentralisierung des Produktionsprozesses beides führt zu einem Rückgang der Hierarchie, der - so die These - durch zunehmenden Einsatz horizontaler und vertikaler Netzwerke kompensiert wird Grund für diesen Prozess organisationalen Wandels: - u.a. wird durch kürzere Produktzyklen, geänderte Kundenwünsche etc. der Flexibilitätsbedarf der Organisationen größer - Globalisierung und Internationalisierung erfordern andere Organisationsstrukturen - Komplexität führt zu höherem Risiko, das durch Netzwerkkooperationen geteilt werden kann - Netzwerkorganisation erlaubt die Konzentration von Macht bei Ausweitung des Machtbereichs multiple logics of networks: Diskutiert werden unterschiedliche Gründe, warum Organisationen Netzwerke einsetzen, insbesondere Lernen, Risk-sharing, Innovation rivalry among hierarchies and networks: die Autoren argumentieren, dass durch den Zusammenschluss in Netzwerken das Wesen des Wettbewerbs verändert wird. Erstens existiert Konkurrenz nun vorwiegend zwischen Netzwerken, zweitens wird die Konkurrenz in Netzwerken durch gemeinsame Interessen und Projekte reduziert. Networks of Production

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Powell, W. W., & Smith-Dor, L. (2003). Networks and Economic life. Journal of Economic Sociology, 4(3), 61–105. https://doi.org/10.17323/1726-3247-2003-3-61-105

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