Soziale Identität und Medienwahl. Eine binationale Studie zum Einfluss von Gender-Identität und nationaler Identität auf die Selektion unterhaltender Medieninhalte

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"Die soziale Identität ist in Modellen zur Medienwahl wie dem Uses-and-Gratifications-Ansatz als ein wichtiger Faktor herausgestellt worden. In bisherigen Studien hat man sich der Frage gewidmet, in welchem Zusammenhang die Altersidentität oder ethnische Zugehörigkeit mit der Selektion bestimmter Fernsehsendungen oder Musikgenres steht. Diese Perspektive wird in der vorliegenden Studie um die nationale- und Gender-Identität erweitert. In einer Befragung bewerteten Deutsche und US-Amerikaner Fernsehserien, bei denen das Geschlecht der Protagonisten und der Produktionsort (USA, Deutschland) systematisch variiert wurde. Die Ergebnisse zeigen einen Effekt des Geschlechts, die Nationalität steht jedoch nicht in Zusammenhang mit der Medienwahl. Die Reichweite der Theorie sozialer Identität für die Erklärung der Medienselektion wird diskutiert und ein Medienselektionsmodell der sozialen Identität vorgeschlagen." (Autorenreferat)

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Trepte, S. (2004). Soziale Identität und Medienwahl. Eine binationale Studie zum Einfluss von Gender-Identität und nationaler Identität auf die Selektion unterhaltender Medieninhalte. Medien & Kommunikationswissenschaft, 52(2), 230–249. https://doi.org/10.5771/1615-634x-2004-2-230

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