Abstract
Zusammenfassung Die AO-Klassifizierung der Wirbelfrakturen im thorakolumbalen Bereich hat sich bewährt und durchgesetzt. Die Einordnung der Verletzungen in eine der 3 Hauptgruppen sollte immer und in jeder Einrichtung erfolgen. Die weitere Spezifizierung in die verschiedenen zahlreichen Untergruppen wird eher aus wissenschaftlichem Interesse vorgenommen. Im diagnostischen Algorithmus kommt der konventionellen Röntgenaufnahme in 2 Ebenen nach wie vor eine wichtige Bedeutung zu. Insbesondere aus der a.-p. Aufnahme lassen sich wertvolle Hinweise für die Klassifizierung der Fraktur ableiten. Das CT ist jedoch zur weiteren Aufdeckung des Verletzungsausmaßes und im Hinblick auf die Operationsplanung unabdingbar. Die Magnetresonanztomographie ist nur ausnahmsweise in die Primärdiagnostik einzubeziehen, vorwiegend bei neurologischen Auffälligkeiten ohne Nachweis einer knöchernen Schädigung.
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Wawro, W. (2007). BWS-/LWS-Verletzung. Trauma Und Berufskrankheit, 9(S02), S227–S230. https://doi.org/10.1007/s10039-006-1170-7
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