Abstract
Thomas Luckmann (geb. 1927) zählt – sieht man von Berger/Luckmanns „Social con- struction of reality“ aus dem Jahre 1966 und den zahlreichen Neuauflagen ab – nicht zu den viel gelesenen Autoren in der Kommunikationswissenschaft. Dies, obwohl die kom- munikationssoziologische Wende der Wissenssoziologie maßgeblich auf ihn und seine Adaption des Werkes von Alfred Schütz zurückgeht. Die Autoren lesen Luckmann unter drei Perspektiven: 1) einer sozialkonstruktivistischen, 2.) einer kommunikationstheore- tischen und 3.) einer methodologischen. Alle drei Perspektiven sind für kommunikati- onswissenschaftliche Fragestellungen zentral, insbesondere für solche nach dynamischen Institutionalisierungsprozessen, die sich über kommunikatives Handeln vollziehen. Schlagwörter:
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Averbeck-Lietz, S., Künzler, M., & Tomin, M. (2010). Thomas Luckmann – ein Klassiker der Kommunikationssoziologie für die Kommunikationswissenschaft. Medien & Kommunikationswissenschaft, 58(4), 563–580. https://doi.org/10.5771/1615-634x-2010-4-563
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