Abstract
Während beim jüngeren Patienten v. a. die Frakturmorphologie eine Herausforderung für den Operateur darstellt, müssen beim älteren Patienten weitere Aspekte mit in die Therapieplanung einfließen. Nebenerkrankungenund das soziale Umfeld müssen bei der Abwägung der optimalen Therapie ebenso bedacht werden wie die verminderte Knochenqualität. Steigende Ansprüche an die Funktion und Belastbarkeit aufgrund eines höheren Aktivitätsniveaus auch im Alter bilden dabei einen deutlichen Kontrast zur Hilflosigkeit des an Demenz erkrankten Patienten, der einer Versorgung nicht mit der notwendigen Compliance begegnen kann. Nur durch eine sorgfältige präoperative Abklärung sämtlicher Einflussfaktoren ist eine patientengerechte, individuelle Versorgung möglich.
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Surke, C., Raschke, M., & Langer, M. (2013). Distale Radiusfraktur: Versorgungsstrategien beim älteren Menschen. OP-JOURNAL, 28(03), 256–260. https://doi.org/10.1055/s-0032-1327997
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