Abstract
Radiusköpfchenfrakturen werden durch eine sorgfältige klinische Untersuchung und eine standardisierte radiologische Diagnostik erkannt. Die Einteilung der Fraktur erfolgt nach Mason. Ab einer Fragmentdislokation von 2 mm ist eine operative Versorgung erforderlich. Hierbei werden resorbierbare Polylaktidpins und Minischrauben verwandt. Bei einer starken Zertrümmerung ist die frühzeitige Resektion des Radiuskopfs notwendig, bei ligamentärer Instabilität ist die Radiuskopfprothese indiziert. Die konservative und frühfunktionelle Behandlung mit kurzzeitiger Oberarmgipsschiene und Analgesie wird bei gering dislozierten Mason-I- und -III-Frakturen durchgeführt.
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Rieger, G. (2012). Radiuskopffrakturen. OP-JOURNAL, 28(01), 28–33. https://doi.org/10.1055/s-0032-1315008
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