Die Isolierung des Polyeder-Virus und die Natur der Polyeder

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Bei der infektiösen Polyederkrankheit von Insektenlarven entstehen in den Kernen fast aller Körperzellen polyederförmige Proteinkristalle. Die Natur dieser Polyeder wird bei Schwammspinner-, Nonnen- und Seidenraupen untersucht. Sie bestehen zum größten Teil aus dem nicht infektiösen, sehr einheitlichen Polyeder-Protein mit einem Molekulargewicht von 276 600 bzw. 336 000 bzw. 378 000 und zu wenigen Prozent aus dem infektiösen Polyeder-Virus-Protein mit einem Partikelgewicht von etwa 109. Diese infektiösen, nucleinsäurereichen Polyeder-Virus-Partikel konnten rein dargestellt, elektronenmikroskopisch aufgenommen und ihre Sedimentations-und Diffusionskonstante gemessen werden. Das Polyeder-Protein und das Virus-Protein konnten in kleine Teile gespalten werden, die wieder zu hochmolekularen Teilen aggregieren. Polyeder-Protein und Polyeder-Virus sind serologisch verwandt. © 1947, Walter de Gruyter. Alle Rechte vorbehalten.

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Bergold, G. (1947). Die Isolierung des Polyeder-Virus und die Natur der Polyeder. Zeitschrift Fur Naturforschung - Section B Journal of Chemical Sciences, 2(3–4), 122–143. https://doi.org/10.1515/znb-1947-3-408

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