Abstract
Während nicht beitragsfinanzierte Renten eine weltweite Konjunktur erleben, ist Bolivien nach wie vor das einzige lateinamerikanische Land mit einer universellen Altersrente, obwohl diese bereits vor zwanzig Jahren entwickelt wurde. Zwischen-zeitlich wurde die Grundrente mehrmals infrage gestellt, überlebte aber den politi-schen Regimewechsel vom Neoliberalismus zum neuen Desarrollismus. Ein Blick auf die politische Ökonomie dieser Transferleistung ist lohnenswert, zumal sich der pro-gressive Neo-Extraktivismus – und damit auch Boliviens Grundrente – nach dem Ende des Ressourcenbooms neuen Herausforderungen gegenüber sieht.
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Müller, K. (2016). Political Economy of Universal Pensions in Bolivia. Sozialpolitik.Ch, (1/2016). https://doi.org/10.18753/2297-8224-62
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