Abstract
Kutane Mykobakteriosen sind in Deutschland selten. Dennoch ist es für eine frühzeitige Diagnose und anschließende wirksame Behandlung erforderlich, dass diese Krankheitsbilder im ärztlichen Bewusstsein verankert sind. Darüber hinaus stehen Infektionen mit Mykobakterien auf der Liste der Differentialdiagnosen vieler Hautkrankheiten. Diagnosen kutaner Mykobakteriosen beruhen auf klinischen Merkmalen und auf Laboruntersuchungen, einschließlich bakterieller Kulturen, histopathologischer Untersuchungen und PCR‐basierten Verfahren. Das Wissen um Möglichkeiten und Grenzen dieser Laboruntersuchungen ist von zentraler Bedeutung, um eine angemessene klinische Entscheidung zu treffen. In diesem Beitrag diskutieren wir die aktuellen diagnostischen Möglichkeiten, die in Verdachtsfällen kutaner Mykobakteriosen zur Verfügung stehen.
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Peters, F., Batinica, M., Plum, G., Eming, S. A., & Fabri, M. (2016). Keim oder kein Keim: Herausforderungen bei der Diagnose mykobakterieller Infektionen der Haut. JDDG: Journal Der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 14(12), 1227–1236. https://doi.org/10.1111/ddg.13001_g
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