Abstract
Die Multiple Sklerose ist die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die aufgrund ihrer vielfältigen Symptomatik im Volksmund als die «Erkrankung der 1000 Gesichter» bekannt ist. In den letzten Jahren haben sich die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten gebessert, die eine frühzeitige, an die Krankheitsaktivität angepasste individualisierte Therapie ermöglichen. Im Fokus einer verbesserten Managementstrategie dieser immer noch nicht heilbaren, aber langfristig positiv zu beeinflussenden Erkrankung stehen somit gute interdisziplinäre Früh- und Differentialdiagnose sowie ein gutes Therapiemanagement, das neben der hier weiter ausgeführten immunmodulatorischen Therapie eine ganzheitliche symptomatische Therapie der vielen auftretenden Symptome (z.B. Depression, Spastik, Blasenstörungen, Schmerzen) umfasst.
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Demitrowitz, N., & Ziemssen, T. (2020). Multiple Sklerose: Neuroinflammation und -degeneration Hand in Hand. Kompass Autoimmun, 2(4), 147–150. https://doi.org/10.1159/000511562
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